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Naturkatastrophen ... (1 Leser) (1) Gast
Fragen rund um den christlichen Glauben können hier gestellt werden.
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THEMA: Naturkatastrophen ...
#162
Christian (Benutzer)
Neues Mitglied
Beiträge: 13
graphgraph
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Geschlecht: männlich
Naturkatastrophen ... vor 3 Jahren, 8 Monaten  
Gestern hab ich mit Freunden in der Kneipe gesessen und über den Sinn und Unsinn des Lebens philosophiert. Irgendwann sind wir dann bei China und Birma (Myanmar) angekommen und der Frage, weshalb Gott denn nicht verhindert, dass so viele unschuldige Menschen sterben? Man ist als Christ ja schnell "Mode" bei solchen Themen, nur fällt mir auch wenig dazu ein.

Meine Ansicht ist, dass Gott nichts verhindern wird, was Menschen selbst erschaffen haben. Wer einen Drei-Schluchten-Damm baut, muss damit rechnen, dass er in 100 Jahren brechen könnte. Oder wer Flüsse einpfercht muss damit rechnen, dass sie einmal überfluten können.

Dennoch geht es natürlich auch an mir nicht spurlos vorbei zu sehen, wie Kinder sterben, die keine Schuld an "Verbrechen" gegen die Natur tragen.

Schönen Sonntag zusammen! Christian
 
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#163
Wencke (Benutzer)
Moderator
Beiträge: 132
graph
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Geschlecht: weiblich Geburtstag: 1965-07-22
Aw: Naturkatastrophen ... vor 3 Jahren, 8 Monaten  
Hm. Es heißt ja, Gott habe jedem Menschen das Maß seines Lebens zugeteilt. Gut, das gehört zu einem richtigen Gott! Ich glaube allerdings nicht mehr so recht, dass die Dauer unseres Lebens für ihn groß von Belang ist.

Vielmehr glaube ich, dass es mehr darauf ankommt, wieviel (und was für ein!) Leben in den Jahren steckt als darauf, wieviel Jahre in dem Leben stecken.

Deshalb bringe ich auch kein Dankesgebet zustande wegen der Situation, in der ich selber kürzlich "noch einmal davongekommen" bin.

Und es hat noch einen Grund:
Wir werden sicher mal rauskriegen, wie groß der Anteil des Menschen an der Wetterkatastrophe von Myanmar ist.
Aber werden wir je rauskriegen, wie groß der Anteil des Menschen an dem Elend des 30-jährigen Krieges ist?
Außerdem: Wer war an dem Krieg schuld (Glaubenskrieg)?
Und wie winzig ist wohl, falls überhaupt vorhanden und herauskriegbar, die Schuld des Menschen an der "kleinen Eiszeit", in die er fiel?

Wieso eigentlich fragt man heute "Warum schickt Er Unschuldige hinein" und nicht mehr "Was müssen wir als Buße tun, damit das aufhört"?

Nur so ein paar Gedankensplitter.

Wencke
 
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#167
Christian (Benutzer)
Neues Mitglied
Beiträge: 13
graphgraph
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Geschlecht: männlich
Aw: Naturkatastrophen ... vor 3 Jahren, 8 Monaten  
Hallo Wencke

Das sind interessante Gedanken, es gibt sicher viele dieser Fragen. Da kommt man ja zwangsläufig zu dem Resultat, dass die Welt ohne uns Menschen besser dran wäre . Was mich persönlich berührt ist ja, wenn Kinder sterben an solchen Katastrophen. Die wissen nichts von Buße und sind eigentlich völlig frei von irgendwelcher Schuld. Da kommt schon so ein Gefühl von Ungerechtigkeit auf ... kaum auf der Welt und schon wieder herausgerissen.

Schöne Grüße Christian!
 
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#184
Rosalie M (Benutzer)
Neues Mitglied
Beiträge: 18
graphgraph
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Geschlecht: weiblich Geburtstag: 1967-08-15
Aw: Naturkatastrophen ... vor 3 Jahren, 8 Monaten  
Ja, frei von irgendwelcher Schuld.

Herzlichen Dank für den Beitrag, Christian! Er hat mir vor Augen geführt, wie stark mein Kommentar zu den Losungen von vorhin missverstanden werden konnte.

Ja, diese Kinder sind wirklich frei von irgendwelcher Schuld und hatten hoffentlich schon ihren Platz im Leben. Das ist ja das Schönste im Leben: Seinen Platz zu haben! Und umso mehr Menschen trauern diesen Kindern auch nach. Und denken hoffentlich irgendwann auch an die überlebenden Kinder und fordern, das Äußerste für sie zu tun, auch wenn man nicht verwandt ist.

Viele Grüße!
Rosalie
 
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Letzte Änderung: 23.05.2008 13:48 von Rosalie M.
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